Holzbearbeitung an der Volkshochschule
Holzkurse setzen etwas voraus, das nicht jede Volkshochschule hat: eine eingerichtete Werkstatt mit Hobelbänken und Maschinen. Wo es sie gibt, reichen die Angebote vom Schnitzkurs am Wochenende bis zur offenen Werkstatt, in der Teilnehmende an eigenen Projekten arbeiten.
- 1-2Tage oder 6-10 Termine
- 60-180 €Gebühr plus Material
- 6-10Plätze in der Werkstatt
- Werkstattnicht an jeder VHS
Welche Kurse es gibt
- GrundkursSägen, Hobeln, Bohren, Schleifen, Holzverbindungen, Umgang mit Handwerkzeug
- SchnitzenKerbschnitt oder figürliches Schnitzen, oft als Wochenendkurs
- Drechselnan der Drechselbank, Schalen und Griffe - setzt eine entsprechend ausgestattete Werkstatt voraus
- Möbelbauein konkretes Stück über mehrere Termine, etwa Hocker, Regal oder Kiste
- Offene Werkstatteigenes Projekt mit fachlicher Begleitung, meist für Fortgeschrittene
Maschinen und Sicherheit
An stationären Maschinen - Kreissäge, Bandsäge, Hobelmaschine - wird nur nach einer Einweisung gearbeitet, und in vielen Kursen bedient sie ausschließlich die Kursleitung. Das ist kein übertriebener Formalismus: Die meisten Werkstattunfälle passieren an der Kreissäge.
Vorgeschrieben sind in der Regel festes Schuhwerk, enganliegende Kleidung, keine Ringe und keine offenen langen Haare. Gehör- und Augenschutz stellt die Volkshochschule.
Material und was Sie mitnehmen
Das Holz wird meist gestellt und über einen Materialbeitrag abgerechnet, der zwischen 10 und 40 Euro liegt - je nach Holzart erheblich. Eigenes Material ist oft erlaubt, sollte aber vorher abgesprochen werden: Nasses oder verzogenes Holz lässt sich in einem Kurstermin nicht sinnvoll bearbeiten.
Das fertige Werkstück nehmen Sie mit. Bei Kursen über mehrere Termine bleibt es zwischendurch in der Werkstatt.
Für Anfänger geeignet?
Grundkurse setzen nichts voraus außer der Bereitschaft, körperlich zu arbeiten - Hobeln und Sägen von Hand sind anstrengender, als sie aussehen. Wer nur ein bestimmtes Werkstück bauen möchte, ist in einem Projektkurs besser aufgehoben als im Grundkurs, weil dort das Ergebnis im Vordergrund steht und die Technik nebenbei vermittelt wird.
Häufige Fragen
Brauche ich eigenes Werkzeug?
Nein, Werkzeug und Maschinen stehen in der Werkstatt bereit. Wer eigene Schnitzmesser oder Hobel besitzt, darf sie meist mitbringen - fragen Sie vorher, ob sie in den Kurs passen.
Darf ich an den Maschinen arbeiten?
Nach einer Einweisung in der Regel ja, an manchen Volkshochschulen bedient die Kreissäge aber ausschließlich die Kursleitung. Festes Schuhwerk, enganliegende Kleidung und zusammengebundene Haare sind Pflicht.
Was kostet ein Holzkurs?
Zwischen 60 und 180 Euro, dazu ein Materialbeitrag von 10 bis 40 Euro je nach Holzart. Wochenendkurse liegen meist im mittleren Bereich.
Kann ich eigenes Holz mitbringen?
Oft ja, aber sprechen Sie es vorher ab. Nasses oder verzogenes Holz lässt sich in einem Kurstermin nicht sinnvoll bearbeiten, und die Maschinen sind auf bestimmte Maße ausgelegt.
Gibt es Kurse für Fortgeschrittene?
Ja, meist als offene Werkstatt: Sie arbeiten an einem eigenen Projekt, die Kursleitung begleitet und hilft bei Maschinenarbeiten. Verbreitet sind auch Drechsel- und Möbelbaukurse.
Kurs in Ihrer Nähe finden
Holzkurse setzen eine Werkstatt voraus und stehen deshalb nicht an jeder Volkshochschule im Programm. Über unsere Übersicht der Bundesländer finden Sie die Einrichtung in Ihrer Region.
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Holzbearbeitung in Ihrer Region
Volkshochschulen sind kommunal organisiert - welche Kurse tatsächlich laufen, entscheidet die Einrichtung vor Ort. Über die Städteseiten finden Sie Adressen, Kursbereiche und Einrichtungen in der Umgebung.