Babysitterkurse an der Volkshochschule
Für das Babysitten gibt es keine vorgeschriebene Ausbildung - genau deshalb fragen viele Eltern nach einem Nachweis. Der Babysitterkurs an der Volkshochschule schließt diese Lücke: ein bis zwei Tage, Grundlagen der Betreuung, Erste Hilfe am Kind und eine Bescheinigung, die man vorzeigen kann.
- 1-2Tage oder 4-6 Termine
- 20-60 €Kursgebühr
- ab 13-14Jahren üblich
- ZertifikatBabysitter-Diplom
Was der Kurs vermittelt
- Entwicklung von Kindern - was ein Zweijähriger kann und ein Fünfjähriger braucht. Grundlage für alles Weitere.
- Sicherheit im Haushalt - Gefahrenquellen erkennen, Aufsichtspflicht, was im Notfall zu tun ist.
- Erste Hilfe am Kind - Verschlucken, Fieberkrampf, Sturz. In vielen Kursen ein eigener Block, teils mit dem Roten Kreuz.
- Beschäftigung und Rituale - Spiele nach Alter, Vorlesen, Einschlafen, Trösten.
- Das Gespräch mit den Eltern - Absprachen, Notfallnummern, Bezahlung, Grenzen.
Ab welchem Alter und für welches Geld
Die meisten Volkshochschulen setzen 13 oder 14 Jahre als Mindestalter an. Rechtlich dürfen Jugendliche ab 13 Jahren mit Einwilligung der Eltern leichte Tätigkeiten übernehmen, ab 15 gelten die Regeln des Jugendarbeitsschutzgesetzes mit Begrenzung auf zwei Stunden täglich und nicht nach 20 Uhr.
Üblich sind derzeit 8 bis 15 Euro pro Stunde, in Großstädten mehr. Bis 556 Euro im Monat bleibt die Tätigkeit als Minijob steuer- und abgabenfrei; wer regelmäßig betreut, sollte die Anmeldung bei der Minijob-Zentrale mit den Eltern klären.
Was das Zertifikat bringt
Am Ende steht meist eine Teilnahmebescheinigung, oft „Babysitter-Diplom" genannt. Ein anerkannter Abschluss ist das nicht, aber ein Argument bei der Vermittlung - und einige Volkshochschulen führen selbst Listen, über die Eltern geprüfte Babysitter finden. Fragen Sie danach, wenn Sie den Kurs belegen.
Wer die Kinderbetreuung beruflich betreiben will, braucht mehr: Die Qualifizierung zur Tagesmutter umfasst 160 Unterrichtsstunden und ist Voraussetzung für die Pflegeerlaubnis.
Für Eltern auf der Suche
Eltern fragen bei der Volkshochschule mitunter direkt nach Kursabsolventinnen und -absolventen. Daneben helfen Aushänge in Kitas, Nachbarschaftsinitiativen und Vermittlungsportale. Sinnvoll ist ein Kennenlerntermin, bei dem das Kind dabei ist, sowie eine schriftliche Liste mit Notfallnummern, Allergien und Absprachen zu Bildschirmzeit und Schlafenszeit.
Häufige Fragen
Ab welchem Alter kann ich den Kurs machen?
Meist ab 13 oder 14 Jahren. Rechtlich dürfen Jugendliche ab 13 mit Einwilligung der Eltern leichte Tätigkeiten übernehmen; ab 15 gilt das Jugendarbeitsschutzgesetz mit Begrenzung auf zwei Stunden täglich und nicht nach 20 Uhr.
Was kostet ein Babysitterkurs?
Zwischen 20 und 60 Euro. Viele Volkshochschulen halten die Gebühr für Jugendliche bewusst niedrig oder werden von der Kommune bezuschusst.
Ist Erste Hilfe am Kind enthalten?
In den meisten Kursen ja, oft als eigener Block und teils zusammen mit dem Roten Kreuz. Steht es nicht in der Beschreibung, lohnt ein separater Erste-Hilfe-Kurs am Kind.
Was verdient man als Babysitter?
Üblich sind 8 bis 15 Euro pro Stunde, in Großstädten mehr. Bis 556 Euro monatlich bleibt die Tätigkeit als Minijob abgabenfrei - bei regelmäßiger Betreuung sollten die Eltern sie anmelden.
Ist das Zertifikat anerkannt?
Es ist eine Teilnahmebescheinigung, kein staatlicher Abschluss - für Eltern aber ein Argument. Wer beruflich Kinder betreuen möchte, braucht die Qualifizierung zur Tagesmutter mit 160 Unterrichtsstunden.
Kurs in Ihrer Nähe finden
Babysitterkurse laufen häufig in den Ferien und hängen vom örtlichen Programm ab. Über unsere Übersicht der Bundesländer finden Sie die Volkshochschule in Ihrer Region.
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