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Salsakurse an der Volkshochschule

Paare beim Salsa-Kurs in einem Bewegungsraum

Salsa ist der Tanz, bei dem man am schnellsten mittanzen kann und am längsten braucht, bis es gut aussieht. Der Grundschritt sitzt nach einem Abend, das Führen und Folgen braucht Monate. An Volkshochschulen läuft Salsa als Semesterkurs, meist deutlich günstiger als in Tanzschulen.

  • 8-15Termine je Semester
  • 50-140 €Kursgebühr
  • 8Zählzeiten, 6 Schritte
  • 180-200Schläge je Minute

Cubana oder Linienstil - was Sie lernen

Zwei Familien dominieren, und sie sind nicht dasselbe. Salsa Cubana wird kreisförmig getanzt, wirkt lockerer und ist der übliche Einstieg an Volkshochschulen. Salsa en Línea - der Linienstil aus New York und Los Angeles - läuft auf einer Linie vor und zurück, ist technischer und in Tanzschulen häufiger.

Wer auf Partys tanzen will, fährt mit Cubana meist besser: Sie ist auf deutschen Salsa-Abenden am weitesten verbreitet. In der Ausschreibung steht der Stil nicht immer dabei - fragen Sie nach, wenn es Ihnen wichtig ist.

Der Grundschritt

Getanzt wird auf acht Zählzeiten mit sechs Schritten: drei Schritte, eine Pause, drei Schritte, eine Pause. Die Pausen sind der Punkt, an dem Anfängerinnen und Anfänger stolpern - man will weiterlaufen, obwohl der Takt es nicht vorsieht.

Die zweite Hürde ist der Rhythmus. Salsa läuft schnell, und die Eins ist im Musikstück nicht so deutlich hörbar wie im Walzer. Gute Kursleitungen zählen deshalb lange mit und arbeiten zunächst ohne Musik.

Muss ich zu zweit kommen?

An Volkshochschulen können Sie sich meist auch allein anmelden, es wird rotiert. Das hat einen echten Vorteil: Wer mit wechselnden Partnern tanzt, lernt Führen und Folgen schneller, weil sich nicht zwei Menschen aneinander gewöhnen und Fehler gegenseitig ausgleichen.

  • Manche Kurse verlangen eine paarweise Anmeldung, damit die Zahlen aufgehen - steht in der Ausschreibung
  • Rollen sind heute meist nicht an das Geschlecht gebunden, jede Person kann führen oder folgen
  • Schuhe mit glatter Sohle, die im Raum bleiben; keine Turnschuhe mit Gummiprofil, das bremst und belastet die Knie

Für wen der Kurs passt

Für alle, die sich bewegen wollen, ohne Sport zu treiben - Salsa ist Ausdauertraining, das sich nicht danach anfühlt. Vorkenntnisse braucht es nicht, Taktgefühl auch nicht von Anfang an; das entwickelt sich. Was hilft: regelmäßig kommen. Wer jeden zweiten Termin fehlt, hängt schnell hinterher, weil die Figuren aufeinander aufbauen.

Bei Knie- oder Hüftproblemen lohnt vorher ein Wort mit der Kursleitung. Die Drehungen belasten die Knie, wenn der Fuß am Boden klebt - mit passenden Schuhen ist das beherrschbar.

Häufige Fragen

Kann ich ohne Partner am Salsakurs teilnehmen?

An Volkshochschulen meist ja, es wird rotiert. Einzelne Kurse verlangen eine Anmeldung zu zweit - das steht in der Ausschreibung.

Welche Schuhe brauche ich?

Schuhe mit glatter Sohle, die nur im Raum getragen werden. Turnschuhe mit Gummiprofil bremsen bei Drehungen und belasten die Knie. Spezielle Tanzschuhe sind für den Einstieg nicht nötig.

Was ist der Unterschied zwischen Salsa Cubana und Linienstil?

Cubana wird kreisförmig getanzt und ist auf deutschen Salsa-Partys am verbreitetsten. Der Linienstil läuft auf einer Linie vor und zurück und ist technischer. An Volkshochschulen überwiegt Cubana.

Wie lange dauert es, bis ich auf einer Party mittanzen kann?

Den Grundschritt lernen die meisten am ersten Abend. Für sicheres Führen und Folgen mit ein paar Figuren rechnen Sie mit einem Semester regelmäßiger Teilnahme.

Ist Salsa anstrengend?

Es ist Ausdauertraining bei 180 bis 200 Schlägen pro Minute - Sie kommen ins Schwitzen. Getränk und Wechselshirt sind sinnvoll.

Kurs in Ihrer Nähe finden

Salsakurse laufen im Fachbereich Gesundheit oder Kultur, siehe auch Tanzkurse allgemein. Größere Volkshochschulen staffeln nach Niveau, kleinere führen einen gemischten Kurs. Welche Einrichtung für Ihren Ort zuständig ist, zeigt die Städteübersicht.

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