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Handlettering-Kurse an der Volkshochschule

Brushpen und Übungsblatt mit Schwüngen

Handlettering ist gezeichnete Schrift: Buchstaben werden nicht geschrieben, sondern gebaut - vorskizziert, nachgezogen, ausgefüllt, verziert. Deshalb ist es für Einsteiger dankbarer als Kalligraphie: Man kann korrigieren, radieren, neu ansetzen. Nach einem Wochenendkurs sieht die erste Karte tatsächlich nach etwas aus.

  • 1-2Tage oder 4-8 Termine
  • 40-120 €Kursgebühr
  • 2Stifte reichen zum Start
  • Aufstrich dünnAbstrich dick

Die eine Regel, auf der alles aufbaut

Beim Brushlettering gilt: Aufstriche dünn, Abstriche dick. Nach oben wird die Pinselspitze kaum belastet, nach unten mit Druck geführt. Diese eine Regel erzeugt den typischen Wechsel, der Handlettering ausmacht - und sie ist der Grund, warum die ersten Stunden aus Schwüngen und Bögen bestehen statt aus Wörtern.

Wer das überspringt und gleich Sprüche schreibt, bekommt zittrige Linien und ungleiche Stärken. Die Übungsblätter mit Auf- und Abstrichen wirken langweilig und sind der schnellste Weg zu brauchbaren Ergebnissen.

Was Sie brauchen

  • Zwei Brushpens - einer mit kleiner Spitze zum Üben, einer mit großer für Überschriften. 5 bis 10 Euro das Stück.
  • Bleistift und Radiergummi - Handlettering wird vorskizziert, das gehört zur Technik.
  • Glattes Papier - Layoutpapier oder Marker-Block. Rauhes Papier zerstört die Pinselspitze binnen weniger Seiten.
  • Fineliner für Konturen und Verzierungen.

Zusammen 20 bis 35 Euro. Viele Volkshochschulen stellen Material für den ersten Termin - fragen Sie nach, bevor Sie ein Set kaufen.

Was im Kurs behandelt wird

Nach den Grundstrichen kommen Alphabete: eine Schreibschrift, meist ergänzt um eine gerade Druckvariante. Der Reiz entsteht aus der Kombination - geschwungene Wörter neben schlichten Großbuchstaben.

Dann folgt der Teil, der Handlettering von Schönschrift unterscheidet: Komposition. Wie ordne ich einen Satz auf einer Karte an, welche Wörter betone ich, wo lasse ich Luft? Dazu kommen Verzierungen - Banner, Rahmen, Schatten, Blätterranken - und je nach Kurs Anwendungen wie Karten, Bullet Journal oder Kreidetafeln.

Handlettering, Kalligraphie, Brushlettering

  • HandletteringBuchstaben werden gezeichnet und konstruiert - korrigierbar, frei in der Form
  • BrushletteringUnterform mit Pinselstift, geschrieben statt gezeichnet, lebt vom Druckwechsel
  • Kalligraphiehistorische Schriften mit fester Feder und festen Regeln - anspruchsvoller, dafür formal streng

In der Praxis mischen sich die Techniken. Kurse an Volkshochschulen tragen alle drei Begriffe im Titel und meinen oft dasselbe: Schriftgestaltung von Hand für Karten, Geschenke und Deko.

Häufige Fragen

Brauche ich Talent zum Zeichnen?

Nein. Handlettering ist Konstruktion, keine freie Zeichnung: Buchstaben werden vorskizziert und nachgezogen. Radieren ist ausdrücklich erlaubt - das unterscheidet es von Kalligraphie.

Welche Stifte brauche ich?

Zwei Brushpens in unterschiedlichen Größen, Bleistift, Radiergummi, ein Fineliner und glattes Papier - zusammen 20 bis 35 Euro. Rauhes Papier ruiniert die Pinselspitzen.

Was ist der Unterschied zur Kalligraphie?

Kalligraphie wird mit fester Feder nach historischen Regeln geschrieben, jede Form in einem Zug. Handlettering wird gezeichnet und ist frei in der Gestaltung.

Wie schnell sehe ich Ergebnisse?

Nach einem Wochenendkurs gelingt meist schon eine ansehnliche Karte. Gleichmäßige Alphabete brauchen einige Wochen Übung - täglich zehn Minuten Grundstriche reichen dafür.

Was kostet ein Kurs?

Zwischen 40 und 120 Euro je nach Umfang. Wochenendkurse liegen meist bei 50 bis 80 Euro, Material kommt hinzu.

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Handlettering-Kurse gehören inzwischen zum Standardprogramm vieler Volkshochschulen. Über unsere Übersicht der Bundesländer finden Sie die Einrichtung in Ihrer Region.

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